Sprecher des Arbeitskreises kommentieren den Aktionsplan der EU Kommission für Cybersicherheit in Krankenhäusern
Die drei Sprecher des Arbeitskreises Digitale Sicherheit in der Gesundheitsversorgung (Prof. Heinl, Prof. Patapovas und Prof. Pilgermann) haben heute ihre Stellungnahmen zum Aktionsplan der EU-Kommission für Cybersicherheit im Krankenhaus und der Gesundheitsversorgung versendet. Hiermit unterstreichen sie die Wichtigkeit von IT-Sicherheit in der Gesundheitsversorgung, begrüßen den Aktionsplan und heben herausragende Themen wie das Policy-Umfeld, die Berücksichtigung von Forschungsergebnissen, die Nutzung von KI sowie die systematische Erschließung von "lessons learnt" hervor.
Im Januar 2025 hatte die EU-Kommission ihren Aktionsplan für Cybersicherheit in Krankenhäusern und in der Gesundheitsversorgung veröffentlicht. Im April 2025 startete sie zum Thema Konsultationen und rief Betreiber sowie andere Experten zum Thema auf, bis spätenstens Ende Juni 2025 ihre Perspektiven auf den Aktionsplan mitzuteilen.
Heute haben die drei Sprecher des Arbeitskreis von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und ihre Stellungnahme übersendet. In diesem Zusammenhang verfassten Sie auch ein gemeinsames Anschreiben, welches der EU-Kommission mit überlassen wurde. Das Anschreiben kann hier heruntergeladen werden:
Schwerpunkte des Anschreibens sind:
- Begrüßung des Aktionsplans
- Einbeziehung der Policy-Ebene in die Betrachtung
- Berücksichtigung nationaler Vorarbeiten
- Einbeziehung und Konsolidierung vorhandener Forschungsergebnisse
- Sichere Adapation von KI
- Förderung von KI für Cybersicherheit
- Strukturierter Austausch von lessons learnt zu Cybervorfällen
- Synchronisation von Cybersicherheitsaktivitäten auf EU-Ebene
- Stärkung der Arbeitskapazitäten zu Cybersicherheit
Gern stehen die Unterzeichner des Schreibens der EU-Kommission für weitere Austausche zur Verfügung.

